Gestern war es wieder soweit. Wenn die Vorhersage Traumwetter verspricht, die Temperaturen stimmen, dann kann ich einfach nicht zu Hause bleiben. Da muss ich in die frische Luft, und am besten mit den Tourenski rauf auf einen Gipfel.
Skitouren sind ja schon seit längerem bekannt und beliebt, aber seit gut 1 bis 2 Jahren ganz schwer im Trend, und ich bin froh, dass sich viele neue Tourengeher-Fans gefunden haben.
Mich hat der Zauber des Tourengehen schon etwas länger erfasst und ich genieße jede einzelne Tour, sei es im Wald rauf zu den Bergstationen oder auch abseits zb hoch auf die Sulzenschneid.
Das ist unumstritten eine meiner Lieblingstouren, weil sie einfach vom Panorama soviel hergibt und immer wieder geniale Abfahrten ins Tal verspricht. Je nach Wetter- und Schneelage die gleiche Route retour, oder hinab in die Hofalmen.

Egal welche Berge ich bei meinen Reisen um die Welt gesehen habe, dieses herrliche Panorama ist unschlagbar. Wenn man vom Parkplatz der Bachlalm weggeht, und dann aus dem Wald rauskommt, der 1. Blick auf die Berge ist einfach faszinierend. Die Route selbst (die schon lange kein Geheimtipp mehr ist) ist eine einfache Route, die aber mit ihrer Schönheit so besticht, dass man sie immer wieder gehen kann, nein eigentlich muss. Ich kann mich von diesem einzigartigen Bergpanorama, welches uns umgibt, sowieso nicht sattsehen. Und wenn man dann am Gipfelkreuz auf der Sulzenschneid oben steht, nach dem Aufstieg ein paar Mal tief durchatmet und den Blick über die Berge gleiten lässt, weiß man warum man immer wieder (Sommer wie Winter) auf diesen Berg möchte.

Und wenn so wie jetzt nach Frühlingsbeginn, perfekte Bedingungen herrschen, kann ich mich nicht beherrschen und muss sowieso nochmals eine schöne Firnschneeabfahrt genießen. Und das schöne beim Tourengehen? Man verdient sich jeden einzelnen Schwung zuerst und kann es danach in vollen Zügen genießen. Die sportliche Betätigung, aber vorallem auch die Zufriedenheit in der Ruhe und der Natur.



