Die Moosalm und ihre Schmankerl!
Die Moosalm am Roßbrand in Filzmoos ist vielen ein Begriff. Die meisten Wanderer bringen sie mit einer phantastischen Küche sowie außergewöhnlichen Blumenpracht in Verbindung. Zudem hat man auf der Moosalm einen wunderschönen Ausblick auf die Bischofsmütze, den Rettenstein sowie das Dachstein-Massiv. Was daneben ins Auge springt, sind die Sennerinnen auf der Hütte: Die Zwillinge Johanna und Marlene gibt es hier oben nur im Doppelpack. „Ich bin in der Küche, Marlene serviert. Gemeinsam mit unseren Töchtern sind wir ein unschlagbares Team“, meint Johanna, die täglich den berühmt berüchtigten Moosalm-Salat herrichtet. Das selbst kreierte Gericht wird nämlich mit eigenen Wachteleiern serviert und kommt bei den Gästen sehr gut an. Natürlich freuen sich auch die kleinen Besucher darüber, die niedlichen Tierchen im Gehege vor der Hütte zu beobachten. Gleich nebenan gibt es auch noch einige Hasen, die sich gerne von den Kindern füttern und streicheln lassen. Außerdem sind viele Gäste von der Blumenpracht rund um die Hütte verzaubert, da sich Marlene und Johanna liebend gerne um ihre blühenden Pflanzen kümmern.
Regionale Küche & schönster Platz
Den Sennerinnen liegt es zudem am Herzen, nur regionale Produkte in der Küche zu verwenden. Außerdem wird auf der Moosalm so gut wie alles frisch und selbst zubereitet. Es gibt verschiedenste Knödel, Salate, Pilzgericht, Brennessel- oder Steinpilzsuppe, Kuchen, Almkräuterlimonade und selbstgemachte Säfte aus der Schwarzbeere, der Ribisel oder der Zirbe. Natürlich kann man sich auch eine Almjause als Klassiker bestellen. Was viele Besucher in diesem Zusammenhang oder auch in Verbindung mit der Filzmooser Almcard bestätigen können: Die zwei Sennerinnen bringen die doppelte Portion Liebe in die Almküche. Man merkt, dass die zwei ihrer Tätigkeit sehr gerne nachgehen und mit Leib und Seele die vom Bruder Jakob gepachtete Hütte bewirtschaften. Dabei ist auf der Almhütte viel zu tun: Nach der Stallarbeit mit den 16 Kühen wird die Terrasse sauber gemacht und auch in der Küche alles für den ersten Gast hergerichtet. Tagsüber wird fleißig gekocht und serviert, bevor um 17 Uhr erneut die Stallarbeit ansteht. Zum Glück helfen die Kinder Johanna, Marlene, Lisa und Robert auch gerne mit. „Für viele Menschen hört sich das nach harter Arbeit an. Wir sind gerne auf der Alm und lieben diese Tätigkeiten. Die Moosalm in Filzmoos ist definitiv unser schönster Platz. Wenn sich unsere Besucher über die Schmankerl freuen, die Aussicht genießen und beim Betrachten der Wachteln richtig entschleunigen können, dann lässt das unser Herz höher schlagen. So können wir mit unserem Sennerinnen-Dasein etwas Gutes bewirken. Außerdem arbeiten wir dort, wo andere Urlaub machen!“, fügen Marlene Rettenwender und Johanna Nagl hinzu. Zum Schluss erzählen die Zwillinge von ganz seltenen Besuchern: „Spätestens wenn man scheue Tiere, wie einen Auerhahn oder einen Dachs beobachten darf, weiß man, dass man hier oben in einem besonderen Naturparadies verweilen darf. Dafür sind wir dankbar“.
Die Moosalm ist über einen markierten Weg vom Ortszentrum Filzmoos aus erreichbar (ca. 1 h Gehzeit) oder man wandert nach einer Fahrt mit der Papageno-Gondelbahn bergab zur Almhütte (Gehzeit 30 Minuten). Die Moosalm ist ab Pfingsten geöffnet!



