Warum sie wichtig für unsere Bauern und das Wetter sind!
Die sogenannten Hundstage dauern vom 23. Juli bis zum 23. August. Theoretisch beschreiben sie die heißeste und sonnigste Zeit im Jahr. Praktisch zeigen die Statistiken der Meteorologen aber, dass für die Kernzeit der Hundstage in unserer Region häufiger unbeständige Südwestwetterlagen mit wenig sommerlichen Temperaturen dominieren. Ihren Namen verdanken sie jedenfalls dem Aufgang des Hundssterns Sirius, dem hellsten Himmelskörpers im Sternbild „Großer Hund“.
Die Hundstage gelten gerade für die Bauern als besondere Lostage, die über das kommende Wetter und die bevorstehende Ernte informieren sollen. So gibt es etliche Bauernregeln, die sich um diese Zeit im Jahr drehen. Zum Beispiel:
-
Hundstage hell und klar, deuten auf ein gutes Jahr. Werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten.
-
Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen. Hundstage heiß – Winter lange weiß.
Sieht man sich also die letzten Wochen an, so wird uns laut den Bauernregeln der diesjährige Jo-Jo-Sommer vermutlich bleiben. Am Ende der Hundstage sollten auch die Bauern wissen, wie es tatsächlich um ihre Ernte bestellt ist.
Und für alle, die im Herbst einen Wanderurlaub buchen möchten, ist laut Günther Schorsch, unserem Experten für Bauernregeln, der Laurentiustag am 10. August besonders wichtig:
Schöner Laurenzitag, schönen Herbst man mag!



