Frische Milch, selbstgemachter Käse und bimmelnde Kuhglocken. Wer nach dem Ursprung von Beschaulichkeit und Idylle sucht, wird auf der Alm sicher fündig.
Doch das Ebenbild vom Leben auf der Alm war nicht immer so wie heute. Das Erlebnis beim Wandern war anno dazumal noch nicht bekannt. Es gab zwar viel zu tun für die Sennerin, aber vorbeikommende Wanderer waren eher die Seltenheit. Die wenigsten Gäste hatten Lust freiwillig in den Bergen zu wandern. Es herrschte gähnende Stille, bis auf das Läuten der Kuhglocken war den ganzen Tag nicht viel zu hören. Die Sennerin hatte also nicht wie heutzutage die Aufgabe Gäste zu bewirtschaften, sondern musste die Milch für den Winter haltbar machen. So wurde Milch zu Käse, Butter zu Butterschmalz und Buttermilch zu Schotten verarbeitet. Der ursprüngliche Zweck einer Alm war es nämlich die Bauern im Tal zu entlasten und Lebensmittel für das Winterhalbjahr vorzubereiten.
Heutzutage sieht der Almsommer ein wenig anders aus. Auf einigen Hütten wird zwar immer noch Milch verarbeitet, jedoch nicht um sie haltbar zu machen, sondern um die vielen Wanderer mit einer leckeren Stärkung willkommen zu heißen. Sowohl Gäste als auch Einheimische haben die Berge als Erholungsraum entdeckt und erfreuen sich immer mehr und mehr an den Wanderungen in den Bergen. Wer schon einmal auf eine traditionelle Alm gewandert ist, weiß wie es ist, wenn man für einen kurzen Augenblick das Leben im Tal vergessen kann.
Folgende Hütten bieten selbstgemachte Käsespezialitäten:
- Sulzkaralm
- Kirchgasshütte/Aualm
- Wallehenhütte/Sulzenalm
- Gsenghofalm
- Arzbergalm
- Moosalm
- Steinalm
- Loseggalm



