Bereits seit dem Jahre 1965 feiern wir den Nationalfeiertag in Österreich wie wir ihn heute kennen. Ausschlaggebend dafür war der Neutralitätsbeschluss des Bundesverfassungsgesetzes am 26. Oktober 1956. Zur Feier der Wiedererlangung der Souveränität Österreichs sollte an diesem Tag jedes Jahr die österreichische Flagge gehisst werden, wodurch der Begriff „Tag der Fahne“ entstand. Im Jahre 1965 wurde der „Tag der Fahne“ zum heutigem Nationalfeiertag Österreichs umgewandelt. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober gilt als Feiertag im Sinne des Bundesgesetzes und ist somit ein arbeitsfreier Tag für ganz Österreich.
Passend zum Nationalfeiertag kommen gerne typisch österreichische Gerichte, wie etwa ein Wiener Schnitzel, ein Tafelspitz mit Röstkartoffeln und Spinat oder ein bäuerlicher Schweinsbraten mit Semmelknödel und Sauerkraut auf den Tisch. Gerne werden auch Süßspeisen, wie Kaiserschmarren und Apfelstrudel serviert.
Der Nationalfeiertag ist auch Anlass für diverse Feierlichkeiten in Österreich. In der Bundeshauptstadt Wien können zum Beispiel diverse Museen kostenlos besucht werden und viele öffentliche Institutionen in ganz Österreich haben „Tag der offenen Tür“, wie beispielweise das Parlament, die Ministerien, die Hofburg oder der Sitz des Bundespräsidenten in Wien als auch die einzelnen Landtage der Bundesländer.
Darüber hinaus kommt es am Wiener Heldenplatz traditionell zur Leistungsschau des Österreichischen Bundesheers inklusive Angelobung der Rekruten. Zudem gibt es im ganzen Land diverse Lauf-, Skate- oder Walking-Veranstaltungen ganz nach dem Motto “Fit am Nationalfeiertag”.



