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Zart, flaumig und süß - Salzburger Nockerl

Eines der traditionsreichsten Rezepte in unserer Region

Salzburger Nockerl sind eine typische Süßspeise, die warm als Dessert serviert wird. Die Entstehungsgeschichte ist nicht ganz klar, man geht aber davon aus, dass die Geschichte der Salzburger Nockerl im 17. Jahrhundert beginnt. Die süße Speise soll die verschneiten Salzburger Hausberge – Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg – darstellen, die prägend für die geographische Lage der Stadt Salzburg sind.

In einigen Restaurants wird diese Spezialität angeboten, jedoch muss man mit einer Wartezeit von 20-30 Minuten rechnen, da die Salzburger Nockerl ganz frisch zubereitet werden müssen. Das Warten zahlt sich aber allemal aus!

 

Rezept für 3 Portionen

Zutaten:

5 Eiklar
3 Eidotter
3 EL Staubzucker
3 EL Mehl
5 EL Preiselbeermarmelade
50 g Butter
eine Prise Salz

Zubereitung:

Zuerst das Backrohr auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter in eine hitzebeständige Form geben und ins Backrohr schieben. Dann die Eier trennen und dabei gleich zwei Eidotter zur Seite geben, da diese nicht mehr benötigt werden. Das Eiklar mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und nach und nach den Staubzucker beigeben. Ist der Eischnee cremig-fest geschlagen, drei Eidotter und das Mehl hinzugeben und vorsichtig unterheben. Nun die aufgewärmte Form mit Topflappen aus dem Backrohr nehmen und die geschmolzene Butter mit einem Pinsel in der Form verteilen. Die Preiselbeermarmelade am Boden der Backform verteilen. Zum Schluss die Eischneemasse mit einer Teigkarte in die Form geben, so dass sich drei Bergspitzen bilden. Das ganze rasch in den Ofen geben und bei 200° C rund 12 Minuten backen lassen. Außen sollen die Nockerl goldbraun sein und innen noch schön cremig. Während der Backzeit darf der Ofen nicht geöffnet werden, da die Salzburger Nockerl ansonsten zusammenstürzen. Vor dem Servieren noch mit ein bisschen Staubzucker bestreuen und dann genießen!

Gutes Gelingen!