Für tolle Suppen und Saucen!
Gerade jetzt im Herbst ist es einfach, ein paar Steinpilze im Wald zu finden. Dass man die frischen Pilze zu einem herrlichen Gericht verarbeiten kann, ist wohl jedem bekannt. Dabei gibt es eine ganz besonders praktische Verarbeitungsmethode: Das Trocknen. Dazu werden die gesammelten Steinpilze zunächst sorgfältig gewaschen und in feine Streifen geschnitten. Dabei kann sowohl der Stiel als auch die Kappe der Pilze verarbeitet werden. Anschließend gibt man die geschnittenen Pilzstreifen auf ein Backpapier und stellt sie für mehrere Tage oder Wochen in einen trockenen Raum. Wer ein ungeduldiger Koch ist und für das Trocknen nicht so lange Zeit hat, der kann sich auch für die schnellere Variante entscheiden. Hierbei werden die Pilzstreifen auf einen mit Backpapier ausgelegten Rost platziert und in den vorgeheizten Ofen geschoben. Bei leicht geöffneter Backofentür darf man die Steinpilzstreifen dann ca. 2 Stunden im Schnelldurchgang trocknen lassen. Nun füllt man sie in eine geeignete Aufbewahrungsform und verwahrt sie kühl und trocken bis sie als Zutat in einem Gericht landen dürfen.
Gerichte mit getrockneten Steinpilzen
Kenner und Genießer wissen, dass sich durch das Trocknen der feine Pilzgeschmack das ganze Jahr über genießen lässt. Besonders gut sind die trockenen Pilzstreifen als Suppeneinlage geeignet. Oder man verarbeitet sie in einer Sauce, die zu einem Fleischgericht oder gar Wild serviert wird. Getrocknete Steinpilze können aber genauso gut für ein Risotto oder ein Pastagericht verwendet werden. Egal in welchem Gericht sie schließlich landen, wichtig ist nur, die getrockneten Pilze vor dem Kochen für ein paar Stunden in warmem Wasser einzuweichen.