Warum man diese Pflanze jetzt sammeln sollte
Die Wiesen in Filzmoos färben sich gelb – denn nun hat er wieder Saison: Der Huflattich. Eine unscheinbare Blume, die nur im Frühling blüht und deren Wirkung man nicht unterschätzen darf! Für mich gibt der Huflattich den Startschuss zur Ernte. Wie jedes Jahr sammle ich Blütenköpfe und Blätter des Huflattichs, um in der kalten Jahreszeit Tee damit machen zu können. Denn der Huflattich ist mein Begleiter bei Husten – ein Geheimtipp von Oma!
Huflattich hilft gegen Husten
Huflattich wird in der Volksmedizin schon seit mehr als 1000 Jahren als beruhigendes und schleimlösendes Hustenmittel angewendet und heute noch von Heilpraktikern und Medizinern empfohlen. Ich verwende dazu die Huflattichblüten, die bei uns in Filzmoos im März und April gesammelt werden können. Zudem ernte ich die Blätter der Blume im Mai und Juni, um sie ebenfalls für Teemischungen zu verwenden. Diesen hufförmigen Blättern verdankt die Pflanze ihren Namen – und sie haben definitiv einen höheren Wirkstoffgehalt als die Blüten.
Und hier noch meine Mischung für einen Hustentee:
Folgende getrocknete Pflanzenteile werden zu gleichen Teilen gemischt:
- Huflattichblüten
- Echte Schlüsselblumenblüten
- Königskerzenblüten
- Wegraukeblüten
Zubereitung:
Wasser bis max. 70 Grad erwärmen und einen gehäuften Esslöffel der Teemischung auf 0,5 Liter Wasser geben und für 10 Minuten ziehen lassen. Danach das Teewasser mit einem Sieb abseihen und trinken.
Anwendung:
Drei Mal täglich eine Tasse Tee trinken. Nach drei Wochen sollte man jedoch damit aufhören, da der im Huflattich enthaltene Inhaltsstoff Pyrrolizidinalkaloid bei dauerhafter Einnahme leberschädigend wirken kann.