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Gedanken zu Allerheiligen

Tage, an denen wir unseren Verstorbenen gedenken

Ursprünglich war Allerheiligen dazu da, an einem einzigen Festtag alle Heiligen zu feiern. Gleichzeitig wird heutzutage an alle Verstorbenen gedacht, die laut Kirche schon zur Vollendung gelangt sind. Das Fest Allerseelen steht in einem Zusammenhang mit Allerheiligen, da dieser Gedenktag allen verstorbenen Gläubigen gewidmet ist. Dabei ist Allerseelen kein Trauertag. Vielmehr soll an diesem Tag die Verbundenheit mit den Verstorbenen zum Ausdruck gebracht und die Hoffnung auf Auferstehung symbolisiert werden.

 

Diese Verbindung von Allerheiligen und Allerseelen machen den Novemberbeginn zu einem Fest der Auferstehung. Wenn wir an diesen Tagen den Friedhof aufsuchen und an den Gräbern unserer Verstorbenen stehen, so dürfen uns liebevolle Gedanken und Erinnerungen begleiten.

 

Ein Gedicht von Georg Vierthaler, Fiakerwirt Filzmoos:


Wer von der Ewigkeit träumt, lässt den Augenblick zurück,
die geglaubte und erhoffte Unsterblichkeit ist ein unrealistisches Glück.
Schau der Realität stets ins Auge und verzage dabei nicht,
wenn du einmal gehen musst, hab keine Angst, es begleitet dich ein helles Licht.

Ewigkeit auf Erden
wird für uns Menschen nie möglich werden.
Jeder gibt sein Leben irgendwann zurück
in anderen Dimensionen wartet ein neues Glück.

Irgendwann wird die Natur den Menschen auf Erden nicht mehr dulden,
wenn es soweit ist, werden wir wissen, es ist unser eigenes Verschulden!

In Liebe und Sorge, Georg