Hustensirup im Frühling vorbereiten
Sie blühen von April bis November und erfreuen gerade Kinder mit ihrer Anwesenheit: Gänseblümchen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern auch in Form eines Sirups besonders hilfreich gegen Husten. Dabei kann das natürliche Hausmittel ganz einfach selbstgemacht werden und in der kalten Jahreszeit helfen. Am besten man sammelt gleich jetzt im Frühling ein paar Gänseblümchen und verarbeitet diese zu einem Sirup. Die Blumen wirken nämlich krampfstillend und sind ideale Partner im Kampf gegen Husten und Erkältungen. Wer sich auf den Weg macht die Gänseblümchen zu ernten, der sollte dies an einem sonnigen Tag machen.
Kinderleichtes Rezept
Nachdem einige handvoll Gänseblümchen gesammelt worden sind, gibt man diese in einen Topf. Die Hälfte eines mittelgroßen Topfes sollte mit den Blumen gefüllt sein, dann gibt man etwa zwei Liter Wasser hinzu. Außerdem landen zwei kleine unbehandelte Bio-Zitronen, die man in Scheiben schneidet, im Topf. Zugedeckt bringt man alles fünf Minuten zum Kochen und lässt die Mischung danach eine Nacht lang stehen. Hierbei darf man den Deckel nicht vergessen aufzusetzen. Am nächsten Tag drückt man die Gänseblümchen aus und schüttet die Flüssigkeit durch ein feines Sieb. Nur so bleiben keine Rückstände im zubereiteten Tee. Jetzt kommt der Rohrzucker hinzu. Dabei sollte die Zuckermenge ungefähr die Hälfte der Flüssigkeit ausmachen. Den Zucker auf alle Fälle kalt einrühren bis er sich aufgelöst hat. Danach unter ständigen Rühren aufkochen und wieder abkühlen lassen. Insgesamt muss die Mischung vier bis fünf Mal zum Kochen gebracht werden. Dadurch verdunstet einiges an Flüssigkeit und das Ganze wird allmählich dicker. Am darauffolgenden Tag wird der Sirup ein letztes Mal aufgekocht und im heißen Zustand in dunkle Gläser gefüllt. Bei Bedarf nimmt man einen Teelöffel davon, wobei der Sirup auch nachts anwendbar ist. Er wirkt nämlich beruhigend und regt nicht an. Zudem ist er auch für Kinder in derselben Dosierung bestens geeignet.