liftler-thomas-unterberger
papagenogondelbahn

Ein Tag im Leben eines Liftlers

Die Sicherheit der Gäste hat Priorität

Die Liftangestellten der Bergbahnen Filzmoos machen es möglich, dass unsere Gäste täglich sicher über die Pisten wedeln können und ihren Skiurlaub in vollen Zügen genießen dürfen. Dabei hat jeder Liftler einiges zu tun. Thomas Unterberger erzählt über die täglichen Aufgaben: „Wann wir in der Früh aufstehen, hängt ganz vom Wetter ab. Um 6.00 Uhr ist Tagwache, denn dann folgt der Blick aus dem Fenster. Wenn es geschneit hat, dann geht es um 7.00 Uhr los: Wir schaufeln alle Zugänge, alle Rampen sowie Parkplätze frei und putzen den Schnee von der Beschilderung rund um das Gelände. Danach gibt es eine kurze Besprechung, denn jeder Angestellte ist für einen bestimmten Bereich eingeteilt. So befinden sich die Maschinisten bei der Papageno-Gondelbahn beispielsweise auf der Bergstation, denn die Gondel wird von dort aus betrieben. Nach der Besprechung werden die 76 Gondeln mit gleichem Abstand auf das Seil sortiert. Bevor diese aus dem Bahnhof fahren, werden sie auf Sauberkeit und Sicherheit kontrolliert. Nun steht die erste Kontrollfahrt am Plan. Zwei Personen kontrollieren bei der Bergfahrt alle Liftstützen. Danach werden zwei Pistenkontrollfahrten per Ski gemacht. Hier hat wiederum die Sicherheit Priorität: Liegen Äste oder Eisklötze auf der Piste? Wo werden Sicherheitsnetze und Tafeln angebracht? Nachdem wir alle Arbeiten auf der Piste erledigt haben, startet der Liftbetrieb um 9.00 Uhr“.

 

Genaue Einteilung

Nun geht jeder Angestellte auf seine Position. Thomas erklärt: „Jede halbe Stunde wechseln wir uns bei den Tätigkeiten am Einstieg, Ausstieg oder beim Karten-Laser ab. Überall geht es darum, für die Sicherheit der Gäste zu sorgen und ihnen die Liftfahrt zu erleichtern. Zu Mittag hat jeder eine halbe Stunde Mittagspause – natürlich kann da auch nicht jeder gleichzeitig weg sein“. Hin und wieder kommt es leider zu einem Unfall, bei welchem wiederum eine schnelle Reaktion der Liftler gefragt ist. Die Unfallstelle muss gesichert und festgestellt werden, ob die Person mit dem Skidoo, dem Akia (Rettungsschlitten) oder per Hubschrauber zur Rettung, zum Doktor oder ins nächste Krankenhaus gebracht werden muss. Bei kleinen Verletzungen kann das Team der Papageno-Gondel auch akute Erstversorung leisten, denn alle haben eine Erste-Hilfe-Ausbildung. „In der Hauptsaison fahren wir bis 16:15 Uhr, wobei wir die Gondeln erst nach Verlassen der letzten Passagiere zurück in den Bahnhof fahren können. Danach wird wieder alles kontrolliert, alle Sicherheitsmaßnahmen weggeräumt, um der Pistenwalze den Weg frei zu machen. Bei starken Schneefällen kommt es vor, dass wir auch am Abend nochmals Schneeschaufeln müssen. Ansonsten genießen wir den Feierabend, um am nächsten Tag wieder fit zu sein und für die Sicherheit unserer Gäste sorgen zu können“, fügt Thomas Unterberger abschließend hinzu und wünscht allen Besuchern „Ski heil und viel Spaß“.