Das Team des Tourismusverbandes Filzmoos bestehend aus Anna, Christine, Birgit und Geschäftsführerin Eva Salchegger samt Obmann Andreas Gann veranstaltete am vergangenen Wochenende einen Betriebsausflug und machte bei schönstem Herbstwetter die Bundeshauptstadt Wien unsicher.
Die Anreise erfolgte stress- und staufrei mit der Bahn. In Wien angekommen, war unsere erste Anlaufstelle „Das Schwarze Kameel“. Dieses traditionsreiche Haus in bester Lage verwöhnt seine Gäste mit Wiener Gaumenfreuden und Wiener Charme, also mussten wir dorthin und uns selbst von den Vorzügen dieses Lokals überzeugen. Wir stärkten uns mit Leberkäse und Prosecco und genossen das Treiben rund um uns in diesem besonderen Restaurant.
Anschließend lockte uns die aktuelle Ausstellung von „Raphael“ in die Albertina. Wir bewunderten die Werke dieses jungen italienischen Genies und auch noch jene der „Sammlung Batliner“, die Gemälde von Monet, Renoir, Matisse, Picasso und Kandinsky umfasst, um nur ein paar jener großartigen Künstler zu erwähnen, die mitunter für den Erfolg dieser Dauerausstellung verantwortlich sind.
Nach so viel Kunst wollten wir in einem typischen Wiener Kaffeehaus eine kleine Pause einlegen. Falls wir der Meinung waren, dass nur auf den Filzmooser Almen reger Betrieb herrschte, so wurden wir eines Besseren belehrt. Wir brauchten ein paar Anläufe, um überhaupt ein Café zu finden, wo wir zu fünft dann endlich einen engen Vierertisch ergatterten, aber wir waren froh, sitzen zu können.
Später bezogen wir unsere Zimmer im Hotel und statteten der hauseigenen Bar im 8. Stock mit herrlichem Blick über die Stadt einen Besuch ab. Dort stimmten wir uns mit einem Apéritif auf den vor uns liegenden Abend ein. Für das Abendessen hatten wir ein erst vor kurzem eröffnetes Steakrestaurant gewählt und unsere Erwartungen wurden dort mehr als erfüllt.
In der Gewissheit, das wahrscheinlich beste Steak unseres bisherigen Lebens verdrückt zu haben, machten wir uns bestens gelaunt und voll freudiger Erwartung auf den Weg zum Rabenhof, wo wir Karten für das Stück „Sonny Boys“ mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann reserviert hatten. Nach beinahe zweistündigem Dauerlachen und den davon resultierenden Bauchschmerzen folgte in der Onyxbar über den Dächern von Wien eine intensive Nachbesprechung des soeben Erlebten. Da Nachbesprechungen oft sehr zeitintensiv sind, mussten noch zwei weitere Bars aufgesucht werden, um dann letztendlich zu dem Entschluss zu kommen, dass unser erster Wien-Tag ein voller Erfolg war.
Am Sonntag fuhren wir nach einem traditionellen Wiener Frühstück bei traumhaftem Wetter und beinahe sommerlichen Temperaturen in den Prater. Unser Obmann war voller Unternehmungslust und wollte mit beinahe jeder Achterbahn fahren, stieß jedoch mit seinem Vorschlag bei uns auf wenig Gegenliebe. Einzig Anna, unser Nesthäkchen, war zu derartigen Aktivitäten bereit. Eva, Christine und ich blieben lieber am Boden. Dafür war für uns eine Fahrt mit der Geisterbahn ein absolutes Muss, denn die gehört einfach zu einem Besuch des Praters dazu.
Wir ließen unseren Aufenthalt im Prater bei einem Mittagessen in einem gemütlichen Gastgarten ausklingen und fuhren am frühen Nachmittag wieder mit dem Zug nach Hause. Vielen Dank an Evi und Andi, dass sie mit uns diesen Ausflug gemacht haben. Wer weiß, vielleicht wird künftig ein Betriebsausflug ein regelmäßiger Programmpunkt des Tourismusverbandes? Wir halten euch jedenfalls auf dem Laufenden!